Allgemeines zur Beleuchtung

Ein Beleuchtungskonzept sollte grundsätzlich die Zusammensetzung der von der Sonne abgegebenen Strahlung zum Vorbild nehmen und versuchen dieser möglichst nahe zu kommen. Das gelingt durch eine Kombination von Ultraviolettstrahlung, Licht und Infrarotstrahlung. Das Dilemma daran: Für das menschliche Auge ist das leider nicht sichtbar. Sichtbar ist es allerdings für Ihr Tier und letztendlich auch für Sie, durch das gesteigerte Wohlbefinden Ihres Pfleglings. Es geht bei Reptilien bei der Wahl der Beleuchtung aber nicht allein um das Wohlbefinden. Ein gewisser Bereich der Ultraviolettstrahlung (UVB, gemessen in µW/cm²) ist unerlässlich und dient dazu Krankheiten, wie Rachitis vorzubeugen. Neben einem Spektrum, das dem natürlichen Tageslicht möglichst nahe kommt spielt ebenfalls die Intensität der Strahlung (Beleuchtungsstärke) eine wichtige Rolle. Was bringt das beste Spektrum, wenn es für das Tier den ganzen Tag so wirkt als steht die Nacht kurz bevor? Auch ein zusätzlicher Sonnenplatz zum Wärmetanken ist oftmals empfehlenswert.

Die richtige Beleuchtung zu finden ist gerade beim Einstieg in das Hobby recht schwierig. Unter „Beleuchtungsvarianten“ sollen einige Beleuchtungskonzepte vorgestellt werden, die bei vielen Haltern seit Jahren erfolgreich praktiziert werden.